SV Niederau - HSV 1923 Pulsnitz: 37:18 (23:9)

Nach dem etwas holprigen Zitter-Erfolg in der Vorwoche bei der SG Kurort Hartha standen die Vorzeichen fürs Weinfest-Wochenende klar auf Heimpunkte sichern! In der heimischen Halle im BSZ Meißen empfingen wir am Sonntag keinen Geringeren als den HSV 1923 Pulsnitz.


Personell gab es allerdings schon vor Anpfiff die erste Hiobsbotschaft: Fast der gesamte Kreis-Kader musste urlaubs- oder arbeitsbedingt, oder nach unglücklichem Missgeschick mit der Fischnadel, passen. Einzig Georg Arnold hielt aufrecht die Stange und lieferte prompt ein echtes Bombenspiel ab – insbesondere in der Abwehr rührte er feinsten Beton an!


Das Spiel begann mit viel Tempo: Schnelle Kreuzungen und saubere Parallelstöße brachten unsere Jungs schnell auf die Siegerstraße. Die Abwehr stand bombastisch und zwang Pulsnitz immer wieder zu Verzweiflungsabschlüssen über Außen. Aus dem Gästerückraum kam fast gar nichts – und wenn doch einmal ein Ball den Weg aufs Tor fand, war da ja noch Kevin Hein.
Unser Hexer im Tor erwischte einen absoluten Sahnetag, parierte Großchancen am Fließband und entschärfte mehrere Siebenmeter der Gäste. Sogar als Torschütze durfte er sich beim 13:6 in der 14. Minute feiern lassen!


Ein Extralob gebührt auch Robert Ritter: Er übernahm spontan die Aufgaben am Kreis und zeigte unseren gelernten Kreisläufern mal kurz, wie man dort Bälle festmacht und verwandelt! Mit 9 Toren (davon 5/6 Siebenmetern) avancierte er zum besten Werfer der Partie.
Die Welle rollte unaufhaltsam weiter: Florian Geisler, Justus Emil Ilschner, Niklas Ilschner und Florian Wunder trieben das Spiel im Minutentakt nach vorne. Folgerichtig ging es mit einer komfortablen 23:9-Führung in die Kabine – das Weinfest-Kaltgetränk war gedanklich schon zum Greifen nah.

Das einzige echtes Sorgenkind des Tages – und das muss man im Spielbericht leider ehrlich erwähnen – war die Chancenverwertung von den Außenpositionen. Warum wir uns da heute so schwer taten, bleibt wohl das große Geheimnis der Spiels. Lucas Blanck und Patrick Fetzer erliefen sich Chance um Chance - ohne Torerforlg, Leon Jordan war mit zwei Toren aus fünf Versuchen noch unser treffsicherster Mann von Außen. Auch Maxi Gröger verließ das Wurfglück auf Außen. Insgesamt standen am Ende magere drei Außentore aus 17 "Freien" Würfen auf dem Konto. Ein Tag, an dem Trainer und Fans zwischen Kopfschütteln und Schmunzeln schwankten – im Training zimmert schließlich jeder den Ball zielsicher in den Winkel!

In der zweiten Halbzeit schalteten wir verständlicherweise einen Gang runter, ließen aber zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Heimerfolg aufkommen. Florian Geisler marschierte weiter voran, Robert Ritter netzte gewohnt sicher ein und die Abwehr hielt die Gäste konstant auf Distanz. Am Ende leuchtete ein deutlicher 37:18-Endstand von der Anzeigetafel!

Ein rundum gelungener Handball-Sonntag in Meißen, der nach diesem deutlichen Sieg nun gebührend gefeiert werden kann!

Für Niederau: Robert Ritter (9/5 - Hans Schuster hat schon wärend des Spiels sein Trikot abgegeben), Niklas und Justus Ilschner (6/7 - Six Seven), Florian Geisler (6 - hofft Dienstag auf Elbflorenz und Bier), Florian Wunder (3 - detektiert Harzflecken mit erstaunlicher Präzision), Leon Jordan (2 - Hat jemand Bilder von Leon beim Umzug gemacht? Frage für einen Freund...), Kevin Hein (1 - War sich als MVP sogar zu fein mal zu kehren), Georg Arnold und Max Wustlich (1 - Abwehrbollwehr à la bonne heure - würde jemand sagen), Lucas Blanck (1 - ist gleich durch den Hinterausgang raus), Maximilian Gröger (1 - würde für den letzten Wurf auch 10 Euro bezahlen @Clemi), Patrick Fetzer (darf vorher nicht mehr zum Jugendspiel - viel Spaß alleine Lexa), Theo Schrader (sucht auf der Tribüne noch die Krankenhaus-Mädels), Robert Große (geiler Typ; wow; danke, dass es dich gibt; einfach wirklich der Hammer; #TeamBlaukappe), Paul Steinert (kam mit Bauchschmerzen in die Halle, ging mit Lächeln hinaus), Lilli Kutzsche (braucht mitlerweile zwei Rollen Tape pro Spieltag)