Nachdem unsere 2. Männermannschaft die ersten beiden Runden im Regionspokal Sachsen-Mitte gegen ESV Dresden 2 und Großenhain 2 gewinnen konnte, stand nun das Viertelfinale an. Vergangenen Sonntag traf man auf die eine Liga höher spielende Mannschaft vom USV TU Dresden.
Kurz vorweg ein paar Zahlen zu den Mannschaften:
Die zweite Männermannschaft ist weiterhin auf Aufstiegskurs, steht in der Regionsliga auf Platz 1 und musste sich bisher nur in einem Spiel geschlagen geben.
Die Männer des USV TU Dresden kommen aus einer Liga über unserer Zweiten und stehen aktuell in der Regionsoberliga auf Tabellenplatz 2 mit 13 Siegen und nur 2 Niederlagen.
Dass es keine leichte Aufgabe für die Zweite wird, war also von Anfang an klar. Die Ansage vor dem Spiel war, dass man den USV TU Dresden als ersten Gradmesser sieht und sich in diesem Spiel keineswegs verstecken braucht. Und das nahmen alle Spieler ernst – und wie!
Das Spiel begann wie gemalt für unsere zweite Männermannschaft. Mit viel Tempo und überlegten Abschlüssen stand es nach gut drei Minuten 3:0. Dresden begann nun aber auch mit dem Torewerfen, konnte jedoch nie ausgleichen, sodass sich der USV nach gut zwölf Minuten und einem Spielstand von 7:3 gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. In der 25. Minute sah ein Dresdner Spieler die Rote Karte, was für alle, die es mit dem SV Niederau hielten, in die Karten spielte. Mit einer starken Abwehrleistung und einem konzentrierten Angriff, der dennoch ausbaufähig war, konnte man die Führung mit in die Pause nehmen.
Halbzeitstand: SVN 16:13 USV TU
Zur Pause war spätestens allen Spielern und Zuschauern klar, dass es gegen den USV TU Dresden definitiv etwas zu holen gibt. Der Plan war klar: weitermachen wie in der ersten Hälfte, nicht überhastet den Abschluss suchen und technische Fehler noch weiter minimieren.
In der zweiten Halbzeit taten sich beide Mannschaften jedoch schwer, ins Spiel zurückzufinden, und die in der Halbzeit angesprochenen technischen Fehler häuften sich im Niederauer Aufbauspiel. Allerdings konnte man die Dresdner immer auf mindestens zwei Tore Abstand halten. Einen großen Anteil daran hatte Niederaus Torwart Emil Schuster, der im gesamten Spiel vier von sechs Siebenmetern halten konnte. Als Philipp Hofmann in der letzten Minute seinen siebten Siebenmeter zum 28:25 verwandelte, auch späterer Endstand, war allen klar, dass man ins Halbfinale einziehen würde.
Das Fazit der zweiten Männermannschaft lautete am Ende wie folgt:
Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kann man jede Mannschaft im Pokal schlagen!
Das ist auch das Ziel im Halbfinale – und das mit einem echten Kracher:
Der SV Niederau 2 trifft am Wochenende vom 14./15.03.26 auf die Mannschaft des SSV Lommatzsch. Das bedeutet Derby im Halbfinale.
Die zweite Männermannschaft dankt allen Zuschauern, die uns am Sonntag unterstützt haben. Ohne euch wäre es nur halb so schön gewesen!
Für die Zweite spielten:
E. Schuster (TW), Y. Marushchak (1), S. Behnke (2), A. Schönherr (1), J. Schönherr (1), P. Schubert (3), R. Nagler, P. Eckert, P. Hofmann (9), P. Lessig (7), M. Hirsch (3), M. Kunze, C. Anders (1)
R. Zinnecker (TR), A. Staps (TR), L. Kutzsche (PHY)