SV Niederau – SSV Stahl Rietschen 36:22 (21:11)

Das nächste Heimspiel für den SV Niederau stand auf dem Programm – und nach dem überzeugenden Sieg in der Vorwoche gegen das Tabellenschlusslicht aus Radeburg wollte man auch gegen Stahl Rietschen direkt anknüpfen. Doch Vorsicht war geboten: Die Gäste standen vor dem Spiel auf Tabellenplatz fünf und waren alles andere als Laufkundschaft. Zudem kam eine der bislang wenigen Niederlagen des SVN genau aus dem Hinspiel in Rietschen – man hatte also nicht nur Lust auf zwei Punkte, sondern auch auf eine ordentliche Portion Revanche.

Mit voller Halle, breitem Kader, jeder Menge Heimspielmotivation ging Niederau hochkonzentriert in die Partie. Die ersten Minuten verliefen noch recht ausgeglichen: Bis zur dritten Minute tasteten sich beide Teams ab, es stand 2:2, und man hatte fast den Eindruck, dass beide Seiten erst einmal prüfen wollten, ob die Harzmenge heute stimmt.

Doch dann schaltete Niederau in den ersten Gang hoch – oder besser gesagt: direkt in den Turbo. Besonders aus dem Rückraum und von den Außenpositionen fielen die Tore beinahe im Minutentakt. Angeführt von einem spielfreudigen Justus Emil Ilschner, der früh Verantwortung übernahm, setzte sich der SVN Stück für Stück ab. Bis zur 15. Minute erarbeitete man sich einen Drei-Tore-Vorsprung zum 10:7.

Rietschen blieb zunächst in Schlagdistanz und zeigte vor allem über Würfe über den Block und gut getimte Anspiele an den Kreis, warum man nicht zufällig im oberen Tabellenmittelfeld steht. Doch dann folgte die Phase, in der Niederau das Spiel endgültig an sich riss: Die Abwehr stand kompakt, verschob sauber und zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Und wenn doch mal etwas durchkam, war Kevin Hein im Tor zur Stelle und ließ den Gästen das Gefühl, sie hätten heute aus Versehen den „Unbezwingbar“-Modus aktiviert.

Im Angriff legte der SVN dann einen beeindruckenden 7:0-Lauf hin, der die Partie vorzeitig in klare Bahnen lenkte. Binnen weniger Minuten wuchs der Vorsprung deutlich an, und zur Halbzeit leuchtete ein souveränes 21:11 von der Anzeigetafel. Spätestens da war klar: Heute soll hier nichts mehr anbrennen.

In der Kabine war die Marschroute eindeutig: Keine Geschenke, kein Nachlassen, weiter Tempo, weiter Druck, weiter Spaß am Spiel. Und genau das setzte Niederau auch in der zweiten Hälfte konsequent um. Die Gastgeber eröffneten die zweite Halbzeit mit weiteren Treffern, während Rietschen zunehmend Mühe hatte, dem Tempo und der Breite des Niederauer Kaders standzuhalten.

Fast jeder Spieler bekam nun Einsatzzeit – und fast jeder nutzte sie. Der SVN präsentierte sich als echte Mannschaftseinheit: Egal ob Rückraum, Außen, Kreis oder Gegenstoß – die Tore kamen aus allen Lagen und von allen Positionen. Man hatte zeitweise fast den Eindruck, als hätte Trainerbank und Ersatzbank heimlich ein internes Tippspiel laufen, wer als Nächster trifft. 😄

Die Abwehr blieb weiterhin stabil, arbeitete aggressiv und aufmerksam, und Torhüter Kevin Hein setzte mit wichtigen Paraden immer wieder Akzente, die die Gäste endgültig entmutigten. Im Angriff lief nahezu alles zusammen, die Wurfquote war – abgesehen von ein paar kleinen Schönheitsfehlern – ausgesprochen ordentlich.

In den letzten zehn Minuten ließ Niederau die Partie dann kontrolliert auslaufen. Die Fronten waren längst geklärt, die Halle war in bester Stimmung, und auf dem Feld wurde weiterhin konzentriert, aber ohne unnötiges Risiko gespielt. Am Ende stand ein hochverdienter 36:22-Heimsieg auf der Anzeigetafel – deutlich, souverän und absolut verdient.

Dieser Erfolg ist mehr als nur ein weiterer Sieg: Er ist ein klares Statement an die Liga.
Der SV Niederau ist da – und steht nicht umsonst auf Tabellenplatz eins. 🏆🔥

Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Fans, die die Halle erneut zur Festung gemacht haben. Ihr wart laut, ihr wart leidenschaftlich – kurz gesagt: Ihr wart unser achter Feldspieler… oder war’s der siebte? Egal, Hauptsache, ihr seid da.

Nächstes Spiel für die SVN ist am Samstag (31.01.) 18:00 Uhr in Radebeul

Für den SVN: Hein & Staps (beide Tor, sollten Sich mal ne Scheibe von Wolff abschneiden – der hatte 22 Paraden…), Clemi (2 – bitte besorgt den Jungen eine Brille – er sieht die Harzflecken beim Putzen nicht mehr), Michi (2 – das Abrollen nach dem Werfen ist verbesserungswürdig), Pati (2 (100% Quote) + 7m und 2 min rausgeholt – was will man mehr), Robin (2 – man hatte Angst, dass er auf der Bank gleich einschläft, so wie er saß), Ilschners (7+1 – stehen bei uns auch zum Verkauf für 1,2 Mio. – auch hier ist der Jüngere Bruder besser), Luggi (4 – freut sich schon auf Sonntag 00:00 Uhr – endlich wieder B**r), Flori (2 – muss sich noch paar Tipps von Olaf holen), Dustin (4 – ich sag nichts…), Maxi (2 – Hat immernoch Weihnachten geschmückt…), Wussi (brauch glaub ich noch ne Woche, bis der wieder laufen kann), Henning (absolviert die Woche ne Schulung bzgl. Hallenboden einsprühen), Hans (3 … wenn Kreisläufer Konter laufen…), Robert (5 – Brauch bald Baldrian, wenn er weiter mit Henning und Clemi zusammen im Putzteam ist)