Radeberger SV – SV Niederau 36:29 (15:14)
Nach den Februarferien wartete direkt der nächste Kracher auf die Jungs vom SV Niederau: Auswärts ging es gegen den Radeberger SV, seines Zeichens Absteiger aus der Sachsenliga und im Hinspiel noch eindrucksvoll bezwungen. Mit der Niederlage gegen Radebeul im Nacken wollte Niederau unbedingt zeigen, dass man zurecht zur Tabellenspitze gehört. Am Ende musste man jedoch mit leeren Händen die Heimreise antreten.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Niederau erwischte sogar den besseren Start und ging früh in Führung (0:1). Doch die Hausherren fanden schnell ihren Rhythmus. Nach rund zehn Minuten lag Radeberg mit 6:4 vorne und übernahm zunehmend die Kontrolle. Bitter für Niederau: Verletzungsbedingt musste man auf Robert Ritter verzichten, und auch Robin Haberstock erwischte es früh unglücklich – zwei Stammkräfte weniger, bevor das Spiel richtig Fahrt aufgenommen hatte.
Struktur wollte auf Niederauer Seite über weite Strecken nicht so recht aufkommen. Zwar mühte man sich im Positionsangriff, doch die kompakte Radeberger Abwehr stellte immer wieder die richtigen Fragen. Zudem zeigte der Heimkeeper mehrere wichtige Paraden. Trotzdem kämpfte sich Niederau noch einmal heran und glich in der 27. Minute zum 13:13 aus. Zur Pause lag man jedoch knapp mit 14:15 zurück – alles noch drin, aber es wartete viel Arbeit.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Spielstück eher Stückwerk als Handball-Feinkost. Radeberg schaffte es immer wieder, Überzahlsituationen zu erzwingen und frei vom Kreis abzuschließen. Niederau versuchte zwar, mit zusätzlichem Feldspieler mehr Dynamik zu erzeugen, doch das brachte nur bedingt Erfolg. Spielfluss? Eher Mangelware.
Immerhin hielten Lucas Blanck (7 Tore) und Hans Schuster (6 Tore) die Gäste offensiv im Rennen und setzten sich mehrfach gut in Szene. In der 45. Minute keimte beim 22:20 noch einmal Hoffnung auf. Doch genau in dieser Phase drückten die Hausherren aufs Gaspedal. Clever und diszipliniert setzten sich die Radeberger Schritt für Schritt ab.
Am Ende stand ein verdienter 36:29-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Niederau kämpfte zwar, fand aber nie richtig zu seinem Spiel. Chancenverwertung, fehlender Spielfluss im Angriff und die personellen Ausfälle verhinderten ein besseres Ergebnis.
Fazit: Verdient verloren – aber definitiv ein Spiel, aus dem man lernen kann. Mit der richtigen Reaktion in den nächsten Partien kann Niederau schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Die Saison ist schließlich noch lang – und die Jungs haben schon oft genug gezeigt, dass sie zurückbeißen können
Das nächste Spiel findet am Samstag den 07.03.2026 17:00 Uhr gegen den HSV Dresden II in der BSZ Halle Meißen.
Für den SVN:
Hein, Staps (beide Tor), Michi (2), Arni, Pati (5), Robin, Justus (5), Luci (7), Flori, Maxi (1), Wussi (1), Niki (1), Henning, Hans (6), Justin (1)